22.11.2019 / Aktuelles

Nachhaltig handeln: Ensinger ist gefragt

Mit unseren insulbar Isolierprofilen sorgen wir per se schon für energiesparende Fenster und Fassaden. Und unsere Entwicklungsabteilung arbeitet ständig an noch effizienteren  Lösungen. Nicht zuletzt bieten wir mit insulbar RE ein Isolierprofil aus 100 % Recycling-Polyamid, speziell für grünes Bauen. Aber das alleine reicht uns nicht. Umwelt- und Energiepolitik sind auch in den Leitlinien unseres Unternehmens fest verankert.

Umwelt- und Energiepolitik bei Ensinger

Langfristig denken, partnerschaftlich zusammenarbeiten, verantwortlich handeln – das bedeutet Nachhaltigkeit bei Ensinger. Die Leitlinien dafür sind fester Bestandteil unserer Unternehmenspolitik:

Kind mit einem Windrad in der Hand auf einem GetreidefeldLangfristig denken, partnerschaftlich zusammenarbeiten, verantwortlich handeln – das bedeutet Nachhaltigkeit bei Ensinger.

Werte:     
Unsere Verantwortung für die Umwelt veranlasst uns, nachhaltig zu wirtschaften und die ökologischen Auswirkungen unseres Handelns bereits im Voraus zu prüfen. 
     
Mitarbeiter:   Umweltschutz hängt vom Verhalten aller ab. Deswegen leistet bei uns jeder Mitarbeiter seinen Beitrag zum Umweltschutz. Zur Erreichung unserer Ziele stellen wir den Mitarbeitern die erforderlichen Mittel zur Verfügung und informieren regelmäßig über den Fortschritt.
     
Ressourcen:   Wir verringern kontinuierlich den Einsatz von natürlichen Ressourcen. Gefahrstoffe versuchen wir, wo möglich, zu ersetzen. Abfälle und Emissionen vermeiden bzw. reduzieren wir.
     
Verbesserung:
  Wir verbessern stetig unsere Abläufe, Betriebsmittel und Produkte, sowie unsere umwelt- und energiebezogene Leistung.

Der Kern unseres Nachhaltigkeits-Managements ist die fortlaufende Verbesserung der Prozesse und Abläufe, unserer Betriebsmittel und Produkte, sowie Reduzierung der Abfallmenge und Erhöhung der Recyclingquote. Gesteuert werden die Aktivitäten durch die Managementsysteme ISO 14001 Umweltmanagement, ISO 50001 Energiemanagement und ISO 45001 für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

5.800 Tonnen weniger CO2-Emission

Der wesentliche Energieträger bei Ensinger ist Strom. Wir arbeiten an der kontinuierlichen Reduzierung des Energieverbrauchs durch vielfältige Maßnahmen:

  • durch Energie-Teams vor Ort
  • durch den Einsatz neuer Technologien wie Druckluftmaschinen oder Wärmerückgewinnung in der Lüftungstechnik
  • durch Umbau der Beleuchtung auf LED-Standard
  • durch Neubauten nach KfW-Standard 50, inklusive Photovoltaikanlagen
  • durch Digitalisierung der Energieströme
  • durch den Einsatz von Hybrid- und/oder vollelektrischen Spritzgießmaschinen
  • durch Reduzierung der Stillstandzeiten, Druckluftleckagen und vieles mehr

Dank der Verbesserungsprojekte, Einkauf von Grünstrom und Änderung des Strommix konnte allein die deutsche Muttergesellschaft im Jahr 2018 rund 5.800 Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht einer Anpflanzung von 464.000 Bäumen!

Im Kleinen Großes erreichen

Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen und soll die gesamte Belegschaft erreichen. Ensinger fördert dies aktiv, wie zum Beispiel durch

  • Skype-Konferenzen zur Reduzierung von Fahrten und Flügen
  • Mobiles Arbeiten zur Reduzierung von Anfahrtswegen
  • Integration von Umweltthemen in Verbesserungsworkshops und Innovationsprozessen
  • Angebot von Jobrädern, Yoga-Kursen, Lauftreffs, Volleyball und weiteren gesundheits- und gemeinschaftsfördernden Aktivitäten
  • Förderung von sozialen Projekten durch die Wilfried & Martha Ensinger Stiftung

Und weiter?

Um spürbar und langfristig dem Klimawandel und Umweltverschmutzung entgegen zu wirken, ist die Anstrengung aller nötig, Ensinger nimmt sich hier nicht aus und plant weitere Maßnahmen:

  • Erstellung einer CO2-Bilanz, Greenhouse Gas (GHG) Protocol für die Muttergesellschaft
  • Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie zur CO2-Neutralität
  • Zertifizierung weiterer Standorte nach ISO 14001 Umweltmanagement
  • Erarbeitung eines Konzepts zur Förderung geschlossener Stoffkreisläufe
  • Gemeinsame Weiterentwicklung mit unseren Geschäftspartnern in Richtung „grüne“ Kunststoffe